Prolog
Mit einer Hand klammerte sie sich an den scharfen Rand eines Felsens, während die andere nach oben tastete, um Halt zu finden. Ihre Muskeln zitterten, als sie das Gewicht nach vorne verlagerte, ein Bein streckte um sich mit einem kraftvollen Zug weiter hinaufzubefördern. Ein kurzer Blick zurück zeigte den Fluss, der sich glitzernd durch den Wald schlängelte, und die Sonnenstrahlen, die Reflexionen auf die Felswand warfen. Ein einziger Fehltritt würde sie fünfzehn Meter in die Tiefe stürzen lassen – direkt in die Strömung.
Sie hielt inne, verlagerte ihr Gewicht, um sicheren Stand zu finden, und atmete tief durch. Schweiss rann ihr über die Stirn, und ihre Finger glitten fast vom glatten Stein ab. Plötzlich lösten sich Schatten aus den Wolken über ihr. Riesige Raubvögel zogen lautlos ihre Kreise und steuerten auf die Felswand zu. Keine Bewegung, ermahnte sie sich, während sie erstarrte. Die Vögel, mit messerscharfen Klauen und mächtigen Schwingen, verschwanden geschickt in einer Lücke zwischen den Felsen.
Das war ihr Moment. Mit einem Sprung katapultierte sie sich zum nächsten Überhang und zog sich behände hinauf. Ihre Stiefel fanden keinen festen Halt; lose Steine rutschten unter ihren Sohlen weg, und sie fühlte, wie sie abrutschte. Steine prasselten hinab und verschwanden in der Tiefe, bevor sie mit einem dumpfen Platschen im Fluss landeten. Im letzten Augenblick griffen ihre Hände eine herausragende Baumwurzel. Keuchend hielt sie sich daran fest, während sie gefährlich hin und her schwang.
Ein weiterer Raubvogel schoss aus der Höhle. Diesmal konnte sie nicht still verharren – der Vogel würde sie sehen und Alarm schlagen. Doch er flog ohne zu zögern in die andere Richtung und bemerkte sie nicht. Erleichtert zog sie ihr Bein nach oben und fand schliesslich festen Halt. Das Höhlennest war nicht mehr weit.
Mit einer zügigen Bewegung griff sie an ihren Gürtel, wo eine Kugel aus geflochtenem Bast baumelte. Eine lange Zündschnur ragte heraus. Der Plan war simpel: Die Bombe würde dichten, beissenden Rauch freisetzen, der das Nest für lange Zeit unbewohnbar machen wird. Sie fasste neuen Mut und nahm die letzten Meter in Angriff.
Im Inneren der Höhle blieb sie stehen, bis sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Die Höhle war riesig, aus der Tiefe der Höhle drangen Stimmen zu ihr: „Hoho, gleich wird Blut fliessen. Zerfetzen wir das Menschlein!“
„Nein, nein, Schwester, Geduld! Es soll noch wachsen und uns alle nähren!“
Die Worte liessen ihr das Blut in den Adern gefrieren. Sie drückte sich an die feuchte Tunnelwand und horchte angestrengt. Sie konnten sie unmöglich gesehen haben. Es liess also nur einen Schluss zu: Die Wilddruden hatten ein Kind gefangen! Druden waren bekannt dafür, Menschen, vor allem Kinder, zu entführen. Sie löste ein dünnes Seil von ihrem Gürtel und knüpfte es an die Wurzel eines dürren Baumes, der durch den Höhlenboden ragte. Mit zitternden Händen entfachte sie ihren Feuerstein und entzündete die Zündschnur der Bombe. Dann platzierte sie die Bombe am Boden. Jetzt musste es schnell gehen.
Sie schlich vorsichtig in Richtung der Stimmen, bis sie eine Gruppe von Druden entdeckte. Drei dieser Kreaturen – halb Frau, halb Adler – sassen um einen hölzernen Käfig, in dem ein kleines Kind kauerte. Die riesigen Wesen waren gefährlich und furchteinflössend, aber sie hatten einen Schwachpunkt: Sie konnten Menschen nur sehen, wenn diese sich bewegten. Hier, in der engen Höhle, war das jedoch kaum von Nutzen.
Ohne zu zögern schlich sie zum Käfig und begann, das Seil durch die Stäbe zu ziehen. Die Druden nahmen die Bewegung wahr und sprangen auf; ihre messerscharfen Krallen blitzten im Halbdunkel.
„Zerkratzen und zerfetzen wir sie!“, kreischten die Druden. Blitzschnell schnappte sie sich das Seil und rannte zurück zum Höhleneingang, den Käfig hinter sich herziehend.
Mit einem letzten kraftvollen Sprung warf sie sich aus der Höhle in die Tiefe. Der Käfig wurde mitgerissen, während hinter ihr die Bombe explodierte. Ein dichter, beissender Rauch mit starkem Duft nach Lilien erfüllte die Höhle. Die Druden, benommen und hustend, stürzten aus ihrer Behausung und suchten Schutz.
In einem lauten Krachen landete sie im kalten Fluss. Kaum war sie abgetaucht, klatschte der Käfig ins Wasser, verfehlte sie nur knapp und hätte sie fast auf den Grund gestossen. Schnell schwamm sie zum Käfig; die kleine Insassin darin zitterte vor Angst, schien aber unverletzt.
Eilig zog sie ihren Umhang über den Käfig, um sie beide vor den Druden zu verdecken. Gerade rechtzeitig, denn deren Kreischen hallte bereits wieder durch den Wald. Weitere Kreaturen hatten sich ihnen angeschlossen. „Wo sind sie? Wir wollen ihr Blut trinken!“, schrien sie, doch der Fluss trieb sie und ihre kostbare Fracht immer weiter weg.
Erst als das Gekreische verstummte, steuerte sie das Ufer an. Dort zog sie den Käfig an Land und öffnete ihn mit einem Ast. Das kleine Mädchen darin, nicht älter als vier Jahre, zitterte vor Kälte, die Lippen blau verfärbt.
„Alles in Ordnung, Kleine?“, fragte sie sanft.
Das Kind nickte zögernd, Tränen in den grossen Augen. Schliesslich flüsterte es: „Ich bin keine Kleine, ich bin eine Prinzessin. Und wo ist Sabah?“ Dann brach es in Tränen aus, sie nahm das Kind in die Arme und beide sanken erschöpft am Ufer nieder.

Kapitel 1: der Auftrag
Früh am Morgen verliess eine Reiterin die Reichsstadt durch das Stadttor. Sie trug einen langen Umhang mit einer Kapuze, die ihr Gesicht in Schatten hüllte. Die Wachen, noch müde von der Nacht, warfen einen kurzen Blick auf die Brosche mit dem Zeichen des Grafen, nickten ihr respektvoll zu und liessen sie passieren. Die Reiterin erhöhte ihr Tempo, sodass die Hufe ihres Pferdes laut auf der hölzernen Zugbrücke widerhallten. Ihr Weg führte sie zunächst über die gepflasterte Landstrasse, wo Händler und schwere Holztransporter in Richtung Stadt unterwegs waren. Eine massive Brücke spannte sich über den Fluss, sie stoppte, bis die Wachen die zweite Zugbrücke herabgelassen hatten. Zügig ritt sie weiter. Die Luft war kühl und frisch, die Sonne stand immer noch tief am Himmel und war nur gelegentlich von kleinen Wolken verdeckt. Zu ihrer Linken erstreckte sich der Wald wie eine endlose, dunkle Mauer, düster und scheinbar unüberwindbar. Krähen kreisten am Himmel, ihre Rufe hallten gespenstisch wider. Die Reiterin hielt kurz inne, um die würzige Luft des Waldes einzuatmen – der Duft von Tannenzapfen und Harz lag schwer in der Morgenbrise. Da nahm sie eine Bewegung hinter sich wahr. Ruckartig drehte sie sich um. Ein alter Händler in einem Rock aus Brokat stand hinter ihr, den Arm schwer auf einen Stock gestützt. „Wollt wohl in den Wald hinein?“, begann er und hob zittrig die Hand. „Aber da habt ihr bald eine Hand am Mund, da nehmen sie euch mit Gewalt, schneiden euch die Kehle durch, bevor ihr auch nur einen Schrei ausstoßen könnt. Räuber. Der Wald ist voll davon.“ Er verstummte, während seine Hand immer noch unruhig auf und ab ging. „Ich kann auf mich aufpassen“, sagte die Reiterin, wandte sich ab und ritt davon.

Kapitel 2: Die Mine
Rose ritt gemächlich den schmalen Pfad entlang, der von Feldern, Weiden und vereinzelten Steinmauern gesäumt war. Vor ihr öffnete sich eine Allee aus alten Eichen, die in den dichten Wald führte. Sie folgte dem von Gras überwachsenen Pfad und gelangte schliesslich zu einer halb verfallenen Kirche auf einem sanften Hügel.
Neben der Kirche lagen die Überreste alter Minengebäude. Die Mauern bröckelten und überall lagen verrostete Geräte verstreut. Ein schmaler Weg führte hinab zu einer Felswand, wo das Eingangstor der Mine mit dicken Brettern vernagelt war. Ein zerbrochener Minenwagen lag daneben.
Rose spürte keine unmittelbare Gefahr – Draugen erschienen nur nachts. Dennoch war sie wachsam. Mit ihrem Dolch hebelte sie die Bretter vom Tor und trat in die Dunkelheit der Mine. Ein schwacher Lichtschein fiel durch den Eingang, doch schon bald befand sie sich in völliger Finsternis.
Sie griff an ihren Gürtel, löste einen grossen blauen Edelstein und bestreute ihn mit einem Pulver. Der Stein begann schwach blau zu leuchten, gerade hell genug, um den Stollen zu erhellen. Der Hauptgang schlängelte sich mal bergauf, mal bergab, mit mehreren Abzweigungen und Lüftungsschächten. Die Mine wirkte erstaunlich gut erhalten, als wäre sie erst kürzlich aufgegeben worden.
Rose folgte dem Haupttunnel, der sich schliesslich zu einer grossen Halle öffnete. Hier standen verlassene Aufzüge und ein kleines grob gemauertes Gebäude mit zerbrochenen Fenstern. Einige leere Minenwagen standen verstreut herum, Rose kletterte über den Rand eines Wagens, um hineinzusehen. Sie hob den Edelstein hoch, um besser hineinschauen zu können. Der Wagen schien leer, doch am Boden lagen noch einige Steine. Winzige gelbe Punkte schimmerten darauf im bläulichen Licht. „Gold!“, dachte Rose. Kein Wunder, dass das Dorf so gepflegt und wohlhabend wirkte – die Mine hatte es reich gemacht. Doch jetzt schien sie endgültig stillgelegt worden zu sein.
„Das erklärt einiges, aber ich denke nicht, dass der Draug hier in der Mine sein Unwesen treibt“, murmelte Rose „Ich sollte mich in der nahegelegenen Kirche umsehen.“
Sie wollte sich gerade auf den Rückweg machen, als ein lauter Knall vom Tunneleingang her erschallte. Obwohl sie weit entfernt war, bebte der Boden: kleine Steine lösten sich von der Decke und rieselten herab.
Roses Herz raste, als sie den Gang zum Eingang entlang eilte. Bald türmte sich vor ihr ein Haufen Geröll, der den Rückweg versperrte.
„Ich habe sie unterschätzt. Sie haben den Eingang gesprengt“, dachte Rose mit einem flauen Gefühl im Magen. „Wenn die Mine keinen zweiten Ausgang aufweist, bin ich verloren.“ Hektisch liess sie ihren Blick umherschweifen. Auf einmal wirkte die Mine auf sie wie ein riesiges Grab.
Rose setzte sich auf den Höhlenboden, legte die Arme auf die Oberschenkel, schloss die Augen und versank in eine tiefe Meditation. Nach einer Weile richtete sie sich wieder auf, bewegte ihre Glieder und spürte, wie Ruhe und neue Kraft durch ihren Körper strömte.
Ermutigt stand sie auf, befeuchtete ihren Finger und hob ihn in die Luft. Sie spürte einen schwachen Luftzug von rechts. Den Finger weiterhin erhoben, folgte sie ihm langsam. Vor ihr verzweigten sich mehrere Gänge. Sie wählte den linken und ging voller Hoffnung weiter. Vorbeigehend an zerstörtem Werkzeug hallten ihre Schritte durch den Gang, als sie tiefer in den Berg vordrang. Leise zählte sie die Verstrebungen an der Decke, um sich abzulenken. Je weiter sie ging, um so mehr schwand ihre anfängliche Hoffnung – der Gang führte nicht Richtung Ausgang.
Schliesslich öffnete sich der Gang zu einem hohen Raum, in dem eine steinerne Treppe nach oben führte. Am Boden lag eine zerborstene Statue. Rose blickte erstaunt auf: Es war der Kopf eines Zwerges. Die Wände wirkten hier anders als zuvor. Steinerne Säulen mit feinen Verzierungen stützten die Decke des rechteckigen Ganges.
„Das muss der alte Teil einer alten Zwergenmine sein“, dachte Rose. „Wahrscheinlich werde ich hier keinen Ausgang finden.“ Bald verzweigte sich der Weg erneut in mehrere Richtungen. Rose befeuchtete ihren Finger und hob ihn erneut. Der Luftzug war verschwunden. Stirnrunzelnd blieb sie stehen – sie war sich sicher, zuvor einen Hauch gespürt zu haben.
Entschlossen kehrte sie um und lief zurück, den Finger hoch erhoben. Sie spürte den Luftzug erneut an ihrem Finger. Aber woher kam er? Kein offenes Loch, kein Seitengang war zu sehen. Nachdenklich tastete sie die Wände ab. Der kalte Stein schien unnachgiebig, bis ihre Hand eine schmale Lücke zwischen den Steinen ertastete.
Mit klopfendem Herzen leuchtete sie mit ihrem Edelstein in die Fuge. Das Licht enthüllte eine Mauer aus locker gefügten Backsteinen. Die Lücke war zu klein, um hindurchzupassen. Rose biss die Zähne zusammen, fasste sich ein Herz und nahm Anlauf. Mit voller Wucht prallte sie gegen die Mauer. Die Steine fielen krachend auseinander, Staub wirbelte auf und der Schwung riss Rose mit. Sie stürzte unsanft auf den Boden der dahinterliegenden Kammer. Husten schüttelte ihren Körper, während die Mauer hinter ihr laut krachend in sich zusammenbrach und den Gang verschüttete.
Rose rappelte sich auf und wischte den Staub aus ihrem Gesicht. Der Rückweg war nun doppelt blockiert. Ein mulmiges Gefühl machte sich in ihr breit, doch sie wusste, dass es keinen Weg zurück gab. Diese Route war ihre letzte Chance.
Hinter der eingestürzten Mauer erstreckte sich ein neuer Gang. Von Zeit zu Zeit klafften grosse Löcher in den Wänden, wo einst nach Gold gesucht worden war. Die Decke war mit morsch wirkenden Holzplatten verstärkt, die vom Staub schwarz gefärbt waren. Immer wieder stiess Rose auf alte, knarrende Holztüren, die sich nur widerwillig öffnen liessen.
Dieser Abschnitt war eindeutig von Menschenhand geschaffen worden, dachte Rose. Überall lag Abfall und zerstörtes Gerät. Aus dem Gang vor ihr hörte sie ein leises Klopfen und sie blieb stehen. Während ihrer Ausbildung hatte sie viel über Kreaturen, die in Minen lebten, gelernt. Der sogenannte „Klopfer“ war eines der harmloseren Wesen: Er machte durch Klopfgeräusche auf gefährliche Stollen oder drohende Einstürze aufmerksam. „Der oder die Klopferin ist ein Wesen, das sich im Allgemeinen in Minen aufhält und durch ein mehr oder weniger starkes Klopfgeräusch die Minenarbeiter und Arbeiterinnen vor Gefahren warnt. In seltenen Fällen können sie bösartig handeln und selbst einen Einsturz verursachen“, zitierte Rose den Eintrag aus dem Bestiarium.
Ihr erster Auftrag nach der Ausbildung hatte sie tief in die Minen von Althagen geführt, so dass sie als Vorbereitung alle wichtigen Kreaturen auswendig gelernt hatte. Das war schon einige Zeit her, für einen kurzen Augenblick verlor sie sich in ihren Erinnerungen. Sie gab sich einen Ruck. Sie musste einen Ausweg finden. Das Klopfen ertönte aus dem linken Gang. Rose nahm die Warnung des Klopfers ernst und entschied sich für den anderen Weg.
Dieser führte stetig bergauf, dann wieder abwärts und mündete schliesslich in einer breiten Höhle. Die Wände waren mit Rohren und Holzkonstruktionen verkleidet. Wieder hob Rose ihren Finger, um den Luftzug zu spüren. Diesmal kam er von oben. Rose blickte hinauf und entdeckte ein grosses, vertikales Loch, drei Meter über ihr – unerreichbar.
Verzweifelt ballte sie die Fäuste und schlug sie voller Wut gegen die kalte, raue Wand. Wie sollte sie jemals hinaufgelangen? Der Rückweg war versperrt, unter keinen Umständen wollte sie in dieser Mine sterben. Sie sank zu Boden, ihr Herz pochte heftig, der Puls raste.
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Test Leser:innen gesucht, die Band1 oder alle Bücher lesen und mir ein Feedback geben. (Buch ist nur digital, als eBook oder Pdf vorhanden) Schreib mir ein Mail an info æt schnuppe.ch
"Rose – Band 2: Minenstadt"
Ein Fantasyroman über Mut, Verrat und die Suche nach Wahrheit
Mit dem zweiten Band ihrer Geschichte kehrt Rose, die junge Jägerin im Dienst des Königs, zurück – und gerät in ein Netz aus politischen Intrigen, dunklen Machenschaften und alten Geheimnissen. Beauftragt, eine rätselhafte Mordserie in einer abgelegenen Zwergenmine aufzuklären, entdeckt sie schnell: Hier geht es um mehr als nur ein Ungeheuer in der Tiefe.
Während Rose in der unterirdischen Stadt auf Widerstand stösst, bleibt sie unbeirrbar – auch als ein tödlicher Anschlag sie beinahe das Leben kostet. Je tiefer sie in die Minen eindringt, desto mehr geraten die Grenzen zwischen Freund und Feind, Wahrheit und Lüge ins Wanken.
Ganz anders entfaltet sich die Geschichte in der Reichsstadt: Nolan, ein Ermittler mit scharfer Beobachtungsgabe und düsterer Vergangenheit, kommt einer Verschwörung auf die Spur, die bis in höchste Kreise reicht. Bald kreuzen sich beide Geschichten – und die Wahrheit, die sie ans Licht bringen, erschüttert das Reich bis ins Mark.
"Rose – Band 2" ist ein klug konstruierter, atmosphärischer Fantasyroman, der klassische Abenteuer mit gesellschaftskritischen Untertönen verbindet. Düster, spannend und voller eigenwilliger Figuren – ein Muss für Leser*innen, die Tiefe und Spannung lieben.