
Ein gefährliches behaartes Wesen mit messerscharfen Krallen und enormer Stärke. Geschickte Jäger die sich vom Wild des Waldes ernähren.
Stelle im Buch:
Die Spur führte über einen Abhang, vorbei an grossen Findlingen und Schöllkraut, das aus dem Boden schoss. Dann war sie da: Zwischen den Felsen sah sie einen dunklen Höhleneingang. Als sie sich umblickte, entdeckte sie nicht nur einen Haufen Knochen, sondern auch den Dunkeltroll – er schien zu schlafen.
Die Jägerin drehte die Schleuder leise in der Luft, als plötzlich ein grässlich hoher Schrei ertönte. Die Jägerin erschrak – die Schleuder schoss zur Seite und die Kugel flog in einem weiten Bogen am Ungeheuer vorbei und knallte in die Höhlenwand.

Kleine, scheue Waldbewohner mit roten Augen. Sie greifen Eindringlinge mit Knüppeln an, reagieren jedoch empfindlich auf ruhige, angstfreie Ausstrahlung.
Stelle im Buch: Sie machte sich daran vom vom Findling zu klettern, als plötzlich kleine, rote Augenpaare in der Dunkelheit aufleuchteten. Sie schienen überall zwischen den Steinen herauszutreten und bildeten einen Kreis, der sich langsam um sie schloss – Steingnome! Die kleinen Kreaturen begannen mit Knüppeln und Stöcken auf die Steine zu schlagen, während sie schrille Töne ausstiessen, die wie: „Steingnome sammelt euch, beisst und schlagt zu!“, klangen. Mit Stöcken und Knüppeln bewaffnet begannen sie den Findling empor zu klettern.

Ein gewaltiger, Bär aus der Urzeit , mit rasiermesserscharfen Klauen und unglaublicher Stärke.
Stelle im Buch: Vor Rose erhob sich ein Höhlenbär, kampfbereit, die gewaltige Gestalt voller Muskeln und grösser als ein Mensch. Seine rasiermesserscharfen Klauen blitzten im Morgenlicht, und sein Maul mit den gefährlichen Zähnen war bedrohlich geöffnet.
Rose erstarrte. Der Bär stiess ein tiefes Knurren aus seiner Brust aus und bewegte sich langsam auf sie zu. Dirk trat einen Schritt vor, bis er direkt neben Rose stand. Er griff nach ihrer Hand und hielt sie fest. Der Bär fauchte, entblösste seine Zähne und spannte seine Muskeln an, bereit zum Angriff.

Ein gigantisches Wüstenwesen, das bis 300 Meter lang werden kann und sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit durch den Sand bewegt. Der Sandwurm reagiert auf Erschütterungen. Solange man seinem Weg nicht in die Quere kommt, bleibt der Sandwurm für Menschen ungefährlich.
Stelle im Buch: Plötzlich durchbrach ein lautes Rufen die Stille. Die kehligen Laute war für inzwischen gut zu verstehen. „Sand-Wurm!“ ertönte es von der Spitze der Karawane. Rose packte ihr Fernrohr und richtete es auf den Horizont. In der Ferne wirbelte eine gewaltige Staubwolke auf und verdunkelte den Himmel. Die Karawane geriet in Aufregung, und die Führer berechneten hastig einen neuen Kurs, um dem Sandwurm auszuweichen.
Diese gigantischen Kreaturen, die 200 bis 300 Meter lang werden konnten, bewegten sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit durch den Sand und zerstörten alles, was ihnen im Weg stand. Solange man ihren Weg nicht kreuzte, waren sie für Menschen aber grundsätzlich ungefährlich.

Untoter Wächter von Schätzen und Gräbern mit gewaltiger Stärke und glühenden roten Augen. Er bewacht Grabbeigaben und schreckt auch nicht davor zurück Menschen zu töten die Schätze entwendet haben.
Stelle im Buch: Rose warf sich zur Seite, gerade rechtzeitig, um dem Schlag zu entgehen. Holzsplitter und Staub wirbelten durch den Raum. Als sie aufblickte, war die halbe Wand verschwunden und Ziegelsteine bröckelten herab.
Hoch oben, den Mond im Rücken, ragte der Draug empor. Er war gross wie ein Titan, mit langen, dürren Armen und glühenden, roten Augen. Sein nächster Schlag liess Holzbalken und Steine durch die Luft fliegen.

Ein riesiges, baumartiges Monster mit glühenden Augen und tentakelartigen Armen, die mit unglaublicher Wucht zuschlagen. Es speit Flammen, richtet grossen Schaden an und kann sich sich unterirdisch bewegen.
Stelle im Buch: Die Erde erbebte erneut, diesmal heftiger als zuvor. Selbst die mächtigen Bäume des Waldes schwankten, ihre Kronen warfen Blätter wie in einem Sturm herab. Ein grollendes Dröhnen erklang, als der Boden zwischen den Kämpfenden aufzubrechen begann. Mit einem ohrenbetäubenden Knall riss die Erde auseinander, und ein gigantisches Wesen erhob sich aus den Tiefen.
Es war ein monströses, baumartiges Geschöpf, dessen glühend rote Augen wie Feuerkugeln leuchteten. Seine Tentakel, dick wie uralte Baumstämme, peitschten durch die Luft, rissen Äste herab und schleuderten Soldaten und Räuber gleichermassen durch die Gegend. Aus seinen Augen schossen Flammen, die den Waldboden in Brand setzten, während das Ungeheuer ein tiefes, kehliges Brüllen ausstiess, das die Luft erzittern liess. Es war der Feuer Golem!

Eine schleimige, tentakelartige Kreatur mit Saugnäpfen, die Menschen in die Tiefe zieht und im dunklen Wasser lauert. Sie greift blitzschnell an und scheint auf Erschütterungen der Wasseroberfläche zu reagieren.
Stelle im Buch: Plötzlich begann der Teich zu brodeln. Erst war es nur ein leichtes Kräuseln, doch dann schoss das Wasser in hohen Wellen auf. Blasen stiegen auf, und ein unheilvolles Grollen ertönte. Aus dem pechschwarzen Wasser schnellten plötzlich massive Fangarme hervor. Sie waren schleimig, mit Saugnäpfen bedeckt, und bewegten sich mit einer Geschwindigkeit, die angesichts ihrer Grösse unmöglich schien. Ein Arm schnappte nach einem der Echsentiere, ein anderer umschlang die Beine der Soldaten. Die Imperialen versuchten, sich zu wehren, aber die Arme zogen sie unerbittlich in die Tiefe. Die Kreatur aus dem Teich liess nicht nach, sondern hielten die Körper wie Puppen gefangen, bevor sie endgültig in das dunkle Wasser verschwanden.

Ein spinnenartiges Wesen mit acht langen Beinen, doppelt so gross wie ein Pferd und tiefschwarz wie die Nacht. Der Dämon ernährt sich von den Ängsten seiner Opfer, indem er in deren Geist eindringt und ihre schlimmsten Befürchtungen verstärkt. Die Betroffenen werden von ihrer Angst beherrscht und folgen dem Dämon schliesslich willenlos.
Stelle im Buch: Das Wesen war noch gewaltiger, als sie es sich vorgestellt hatte. Mehrere Augen funkelten wie schwarze Edelsteine, sein Gebiss bestand aus langen, scharfen Hauern. Rose spürte, wie sich die Angst in ihr regte.
Töne drangen aus dem Wüstendämon – ein tiefes, durchdringendes Summen, das sich in Rose' Geist legte. Die Angst begann in ihr aufzusteigen, wie eine Flut, die nicht mehr zu kontrollieren war. „Nur ruhig, Rose,“ flüsterte sie sich zu und versuchte, ihre Gedanken zu sammeln.

Uralte baumähnliche Wesen die kaum von echten Bäumen zu unterscheiden sind. Ihre Bewegungen erinnern an den Wind der durch die Bäume zieht.
Stelle im Buch:
Die Wipfel schwankten, obwohl der Wind fast völlig abgeflaut war. Dann erkannte sie, was dort geschah: Die Bäume selbst bewegten sich. Nicht viele – vielleicht fünf oder sechs. Doch sie taten es mit seltsamem Rhythmus, fast wie in Zeitlupe.Eine Familie von Baumtieren, dachte Rose ehrfürchtig. Diese Wesen waren selten, alt und geheimnisvoll – halb Pflanze, halb Tier. Sie konnten tage und wochenlang stillstehen, sich völlig mit dem Wald verschmelzen, bis sie sich sicher fühlten. Erst dann wanderten sie weiter. Und selbst ihre Bewegung war kaum von der eines Baumes im Wind zu unterscheiden.

Riesiger, bärenähnlicher Pflanzenfresser mit Moosbewuch. Sehr langsam und träge.
Stelle im Buch: Langsam zog Rose weiter. Das feuchte Moos unter ihren Stiefeln dämpfte jeden Schritt, und ein feiner, kühler Schatten hing zwischen den Bäumen. Zwischen moosbedeckten Felsen entdeckte sie sie: eine Gruppe von Moosbären – rundliche, zottelige Wesen mit breiten Schultern, kräftigen Vorderbeinen, sanften Augen und dichtem, grünlich schimmerndem Fell, durchwoben von Flechten, Moos und winzigen Farnen. Einer saß träge auf dem Hintern und kaute langsam auf einem Bündel Kräuter, das er mit den dicken Pfoten aus dem Waldboden gezogen hatte. Ein anderer stand auf den Hinterbeinen, riss mit seinen Pranken Zweige von einer Birke und schob sich gemächlich die Blätter ins Maul. Ein Jungtier, kaum größer als ein Schaf, tappte neugierig über die Lichtung.

Eine Mischung aus Vogel und Bär – groß, kräftig und flugunfähig. Er besitzt messerscharfe Klauen und einen Schnabel, so groß wie ein menschlicher Arm.
Beschreibung im Buch: Majestätisch und tödlich zugleich. Der Greif kreischte – ein gellender, klagender Laut, so durchdringend, dass Rose unwillkürlich zusammenzuckte. Sein Schnabel war so groß wie ein Männerarm, seine Klauen glänzten im Licht – lang, gebogen, scharf wie Klingen. Mit zwei großen Sätzen sprang er auf Rose zu.

Ist kein Lichtwesen, wie der Name vermuten lässt, sondern eine spinnenartige Kreatur mit Tentakeln und glühenden Augen, die sich durch Täuschung nähert. Es kann sich in vertraute Personen verwandeln – Geliebte, Verwandte, Sehnsuchtsfiguren – und spricht seine Opfer direkt in deren tiefste Emotionen an.
Beschreibung im Buch: Nolan erschrack als plötzlich schwarze Tentakel nach ihm griffen und sich das Wesen zurückverwandelte. Langsam, aber zielgerichtet, wehrte er den Angriff ab, während das spinnenartige Wesen weiter brannte und laut schrille Töne ausstiess. Doch dann erstarrte der Schrei. Nolan ließ entsetzt die Fackel fallen. Er starrte auf das verbrannte Wesen.

Eine Mischung aus Vogel und Bär – groß, kräftig und flugunfähig. Er besitzt messerscharfe Klauen und einen Schnabel, so groß wie ein menschlicher Arm.
Beschreibung im Buch:Rose erkannte sie sofort: Sternenwölfe. Dies waren keine gewöhnlichen Wölfe.Einst als Wächter geschaffen von der Himmelsgöttin Moloke, waren sie keine Raubtiere im gewöhnlichen Sinn. Als ihre Göttin verschwand, blieben sie zurück – Wächter ohne Auftrag, Krieger ohne Ziel. Seit Jahrhunderten wanderten sie durch die Wälder, nährten sich vom kosmischen Glühen, von Strahlung. Sie jagten nicht, sie töteten nicht. Sie liefen. Sie heulten. Sie erinnerten sich an eine Welt die längst vergangen war. Sternenwölfe waren wunderschön aber auch ungefährlich.
Rose setzte sich wieder ans Feuer, das nur noch schwach glomm. Die Lichter auf den Fellen der Wölfe wanderten wie Sternbilder über den Waldboden. Es war wunderschön anzusehen.

Praktisch ausgestorben, Spannweite bis zu fünfzehn Metern, Aasfresser, für Menschen ungefährlich. Ihr Schatten fällt über die Wandernden, während sie sich in weiten Kreisen in gewaltigen Höhen bewegen.
Beschreibung im Buch: Ihr Blick wanderte nach oben, wo hoch am Firmament riesige Vögel in weiten Kreisen ihre Bahnen zogen. Mit der flachen Hand über den Augen erkannte sie an der Färbung und der breiten Schwingenform, worum es sich handelte: Riesengeier – uralte Kreaturen, die fast überall aus der Welt verschwunden waren. Doch hier oben, in der rauen Einsamkeit der Berge, hatten sie wohl ein letztes Refugium gefunden.

Ein hochgewachsenes, baumähnliches Wesen mit sechs langen, dünnen Beinen und zwei scherenartigen Armen. Der schmale Kopf trägt zahlreiche kleine schwarze Augen. Aus seinem Körper züngeln gelegentlich rote Flammen.
Beschreibung im Buch: Vor Ela stand ein Wesen, so groß wie ein Baum, dass sein Schatten sich weit über den Schnee zog. Es bewegte sich kaum, und doch lag eine gewaltige Spannung in seiner Gestalt.
Vor Ela stand das seltsamste Wesen, das sie je gesehen hatte: groß wie eine Fichte, mit sechs dünnen Beinen und zwei langen Armen, die vorne spitz zuliefen und wie die Scheren einer Krabbe aussah. Sein Kopf war lang und schmal, und unzählige kleine schwarze Augen schielten hervor. Das grauenhafte Geschöpf schien von einer inneren Energie erfüllt, denn immer wieder züngelten kleine rote Flammen aus seinem Körper. Es zischte, drehte den Kopf zuckend hin und her, als prüfe es seine Umgebung.

Große, massige Raubtiere mit dunkler Streifung. Ihr Körperbau erinnert an Großkatzen, jedoch kräftiger und breiter. Aus den Lefzen ragen zwei dolchlange Eckzähne.
Beschreibung im Buch: Im flackernden Licht zeichneten sich unklare schwarze Schemen ab – groß wie ausgewachsene Kühe, doch massiger, dunkel gestreift und katzenähnlich. Aus ihren Lefzen ragten zwei dolchlange Zähne. Der Feuerschein versetzte die Raubtiere in Unruhe; mit lautem Brüllen und Knurren stob die Herde zurück in die Dunkelheit.

Zweibeiniges Reittier.
Beschreibung im Buch: Rose packte die Zügel mit beiden Armen, als der Schwarm in einem einzigen, abrupten Sturzflug auf sie herabstiess. Die Dingas knurrten, schwankten, warfen ihre langen Hälse hin und her. Rose rutschte fast aus dem Sattel. Die Vögel umschwirrten sie aufgeregt, dicht und verspielt, und im nächsten Moment schoss Tolors Dinga in panischer Flucht davon.

Ein riesiges, riesiges Wesen aus gefrorenem, halbtransparentem Eis. Sein Körper wirkt kantig und kristallin. Nur die Augen leuchten intensiv rot.
Beschreibung im Buch: In der Mitte stand die Heersführerin auf einem gewaltigen Eiswolf. Frost überzog die Rüstungen der Eisritter.
Der Wolf überragte alle – ein kristallines Ungetüm mit glühenden Augen.

Kleine, drachenähnliche Wesen von der Größe eines Pelikans. Graue Schuppen, langer Schwanz, schmale Flügel. Sie sind sowohl flugfähig als auch wasserlebend.
Beschreibung im Buch: Mehrere Wyvern durchbrachen spielerisch die Wasseroberfläche, stiegen in weitem Bogen auf und tauchten wieder ein.
„Wyvern“, sagte der Matrose trocken. „Sie fliegen und tauchen. Aber sie fressen keine Menschen.“

Humanoide, hyänenartige Wesen von menschlicher Größe. Dichtes Fell, langer Schwanz, verlängerte Schnauze und kräftige Zähne.
Beschreibung im Buch: Die Tür öffnete sich. Eine fellbedeckte Gestalt trat ein.
Rose hatte noch nie einen Gnoll aus der Nähe gesehen. Der lange Schwanz, die schmale Schnauze und die dunklen Augen wirkten fremdartig – aber nicht unmittelbar feindselig.

Kreaturen mit dem Körper von Frauen und den Flügeln und Klauen von Adlern. Sie greifen gerne wehrlose Opfer an und entführen Kinder. Sie können allerdings nur sich bewegende Objekte sehen.
Beschreibung im Buch: Mit einem letzten kraftvollen Sprung warf sie sich aus der Höhle in die Tiefe. Der Käfig wurde mitgerissen, während hinter ihr die Bombe explodierte. Ein dichter, beissender Rauch mit starkem Duft nach Lilien erfüllte die Höhle. Die Harpyien, benommen und hustend, stürzten aus ihrer Behausung und suchten Schutz.
In einem lauten Krachen landete sie im kalten Fluss.

Ein großes, unterirdisch lebendes Raubwesen von der Größe eines Nilpferds. Blind, lichtempfindlich und extrem feueranfällig. Es tritt nur nachts hervor.
Es lebt in Symbiose mit sogenannten Blubbern – insektenartigen Kreaturen, die ihm als Augen dienen. Die Blubber betäuben Beute mit ihrem Stachel, woraufhin der Karachyn sie mit einer langen Zunge aussaugt. Opfer bleiben oft lebend zurück und werden später erneut angegriffen.
Beschreibung im Buch: Sie hob einen der Insekten auf und wog es in der Hand. „Ein Morvach ist ein blutrinkendes Wesen“, zitierte sie das Allgemeinwissen von Zahtan über magische Tiere. „Es lebt in der Erde, ist extrem empfindlich gegenüber Feuer und Licht und tritt erst nach Sonnenuntergang hervor. Um seine Beute zu fangen, verlässt es sein Erdreich. Da der Morvach blind ist, geht er eine Symbiose mit den Blubbern ein – insektenartige Wesen, die ihm einerseits als Augen dienen und andererseits mit ihrem Stachel, die ein starkes Schlafgift beinhaltet, die Beute wehrlos machen und in einen tiefen Schlaf versetzen. Danach trinkt sich der Morvach an ihnen satt und lässt die Opfer liegen, um sie später weiter auszusaugen.“
Rose Triologie 2024-2026 copyright © Jamie Oliver Aspinall, going north Verlag, 4053 Basel, Illustrationen ALLE by KI/AI, CHAT GPT
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